A2D + SMT50 und jetzt?

Unser neuer A2D Adapter zusammen mit dem SMT50 Bodenfeuchtesensor erfreut sich immer stärkerer Beliebtheit. Doch wie genau verwendet man diese, wie stellt man sie korrekt ein?

Um diese Frage zu beantworten muss man erst einmal verstehen wie er funktioniert und für welchen Zweck man diesen einsetzen möchte. Ein Problem bleibt nämlich nach wie vor: Man misst die Feuchtigkeit nur an einer Stelle des Gartens. Für grossflächige Rasenbewässerung ist dies somit nicht zu empfehlen – zu gross sind die Unterschiede aufgrund unterschiedlicher Bodenbeschaffenheiten und ungleichmäßiger Wasserverteilung. Aber bei Gewächshäusern oder (Hoch-)Beeten funktioniert es wunderbar, denn bei diesen wird die Bewässerung gleichmäßig über alle Pflanzen verteilt und ist Örtlich begrenzt

Dazu muss einfach der Bodenfeuchtesensor in den Boden gesteckt werden, so dass nur noch der Teil mit dem Kabelanschlussende heraus schaut. Die Stelle muss von der Bewässerung eingeschlossen werden und steht dann stellvertretend für alle Pflanzen.

Funktion:

Der A2D hat 2 Analoge Eingänge, die über jeweils einen Potentiometer an einen Trigger angeschlossen sind. Während die digitalen Eingänge am OpenSprinkler gegen GND geschaltet werden müssen, um das Signal zu schalten, wird beim A2D die Spannung gemessen. Als Eingangsspannung ist 0..20V zulässig, mit dem Potentiometer kann die Schaltspannung eingestellt werden, ab der der OpenSprinkler das Signal erhält.

Eine LED pro Eingang zeigt den Status an. Der Adapter ist für die Verwendung des SMT50 ausgelegt, welcher 0..3,3V als Signalausgang hat. Der A2D wandelt das analoge Signal als digitalen Schaltpunkt um.

Anschließen:

In meinem Projektgarten habe ich zwei SMT50 Bodenfeuchtesensoren im Einsatz:

 

Diese sind zentral an dem OpenSprinkler angeschlossen:

Die Verbindung der Sensoren erfolgt natürlich über den A2D.

A2D: von links nach rechts: GND, SN1, SN2, VIN
Diese werden nun an beide SMT-50 angeschlossen: WHITE (weiß) an GND, YELLOW (gelb) an SN1 bzw SN2 und BROWN (braun) an VIN (bzw +5V). GREEN (grün) wird nicht angeschlossen.

Einstellungen Sensoren:

Man darf nicht übersehen, dass es sich hier um einen BodenFEUCHTE Sensor handelt, kein BodenTROCKEN Sensor. Daher muss man die Option “Normal offen” bei bei Sensoreinstellen aktiviert werden – wir wollen ja Bewässern wenn es trocken ist, nicht wenn es feucht ist.

Wichtig ist die Einschalt- und Ausschaltverzögerung: Da beim Bewässern der Sensor ebenfalls nass wird, würde ja sofort die Bewässerung gestoppt werden. Daher muss die Einschaltverzögerung länger dauern als das Programm. Die Ausschaltverzögerung sollte immer größer sein als die Einschaltverzögerung.

Einstellungen Programm:

Im Prinzip funktioniert es nun so, dass wir per Programm eine Maximalbewässern definieren. In meinem Fall sind es alle vier Stunden. Der Bodenfeuchtesensor verhindet dann die Vielzahl an Bewässerungen, wenn der Boden feucht ist. Somit wird sehr viel weniger Bewässert als eingestellt ist. Nur wenn es so heiß ist, dass nach vier Stunden alles Wasser verdunstet ist, nur dann wird direkt wieder bewässert.

Sollte es Regnen oder einfach wenig Sonne scheinen, so bleibt der Boden feucht und die Bewässerung fällt aus.

A2D Einstellen:

Im Prinzip fängt man einfach mal an an den Potentiometern zu drehen, bis das Licht an bzw aus geht. Dieser “Übergangspunkt” zeigt uns die aktuelle Feuchtigkeit an. Nun aktivieren wir die Bewässerung und lassen das Programm durchlaufen, bis sie sich wieder abschaltet. Nun dreht man am Potentiometer, bis wir wieder den Übergangspunkt finden, aber dann zurück, bis dass das Licht (Signal) dauerhalt leuchtet. Leuchten bedeutet “Feucht”. Für eine Optimale Einstellungen benötigen wir einen heißen Tag, damit die Feuchtigkeit schneller verdunstet. Warten Sie einige Stunden und Prüfen Sie dann die Erde und bewerten Sie selbst:

  • ist die Erde feucht und das Signal leuchtet, ->Ok später erneut prüfen
  • ist die Erde trocken und das Signal leuchtet NICHT -> Nach dem nächsten Bewässerungsintervall eneut prüfen
  • Ist die Erde feucht, aber das Signal leuchtet nicht -> Nachregeln bis das Signal wieder angeht
  • Ist die Erde trocken, aber das Signal leuchtet -> Nachregeln bis das Signal ausgeht
  • Wenn OpenSprinkler an nicht so heißen Tagen trotzdem bei allen Intervallen Bewässert weil das Signal nicht leuchtet, dann sollten Sie die Bewässerungsdauer verlängern
  • Wenn OpenSprinkler nur sehr selten die bewässerung ausführt, dann sollten Sie Überlegen die Bewässerungsdauer zu reduzieren.

Gelegentlich “flackern” die LEDs, wenn sich die Feuchtigkeit im Übergangsbereich befindet. Die Einschalt- und Ausschaltverzögerung hilft hier, dass nicht zigfach das Signal aktiviert wird. Dies ist normal und nicht zu verhindern.

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